Chinesischer Nationalcircus am 19.02.2012 in Bremen
Akrobatik am Puls der Menschheit
Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus 2011-2012
Eine Artistin jongliert gleichzeitig 5 Teller an ihrer linken Hand und 5 Teller an ihrer rechten Hand, während sie sich mit dem ganzen Körper um ihre eigene Achse dreht, um mit dem Mund eine Rose aufzuheben, die hinter ihr an ihrer Ferse liegt. Dieser außergewöhnliche Trick einer Akrobatin des Chinesischen Nationalcircus scheint dem europäischen Zuschauer unerreichbar von einem menschlichen Körper, sei dieser auch noch so durchtrainiert. Und doch wird diese Pose, bei der genauso wie allen weiteren Darbietungen die physikalischen Gesetzmäßigkeiten aufgehoben scheinen, immer wieder mit einem Lächeln, leicht und wie selbstverständlich präsentiert.
Indem Grenzen überschritten werden, wird etwas Unfassbares geschaffen.
Grenzen wurden ebenfalls überschritten bei den Bemühungen der Menschen, die vor Hunderten von Jahren sich einen Weg von Europa nach China bahnten und ebenso von China nach Europa, einen Weg, der dann für lange Zeit zur Hauptschlagader der Zivilisation wurde.
Dieser Weg, die Seidenstrasse, hat bis zum heutigen Tage kaum etwa an seiner Faszination sowie seiner realen und sinnbildlichen Bedeutung verloren. Getreu der alten Zen-Weisheit, dass ein Weg nur ein Weg wird, wenn jemand ihn geht, haben Generationen diesen Weg genutzt, um nicht nur die vielfältigsten materiellen Güter, sondern ebenso Gedanken-Gut wie Religion und Kunst und Ideen von West nach Ost oder von Ost nach West zu transportieren.
Auf diesem uralten Karawanenweg begleitet die neue Show des Chinesischen Nationalcircus den Zuschauer und führt ihn mitten hinein ins Reich der Mitte. Weltklasse-Akrobaten begleiten ihn und lassen ihn Schritt für Schritt die fremde fernöstliche Kultur und Tradition spüren und bestaunen. Das geheimnisvolle Fremde wird den Zuschauer nicht nur faszinieren, er wird in der „Begegnung“ auf der Seidenstraße auch viele menschliche Gemeinsamkeiten erkennen. So wandert er nicht nur von West nach Ost, sondern auch von Ost zurück - zu sich.
Nach 22 erfolgreichen Jahren in Europa zeigt der Chinesische Nationalcircus erstmals den Weg zu seinen geographischen, historischen und mentalen Wurzel, indem er erneut einen spannenden Mix aus spektakulärer Artistik, der gelebten Einheit von Körper, Geist & Seele und Faszination einer fremden Hochkultur präsentiert.
In den letzten Jahren hat der Chinesische Nationalcircus seine verschiedenen Programme immer mit außergewöhnlichen Musikfarben versehen. Ein die Intention unterstützender Klangteppich war somit immer ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtkunstwerkes. Zur aktuellen Tournee spiegelt das neue Audiokonzept wie kaum zuvor den inhaltlichen Schwerpunkt, die Reise von Europa nach China wieder. Die Gruppe farfarello schuf das musikalische Fundament für dieses sinnliche Abenteuer. Die Musik der Band um den Teufelsgeiger Mani Neumann verkörpert seit fast 30 Jahren die Klänge Europas in den verschiedensten Facetten.
Folgen Sie auch in diesem Jahr virtuoser Musik und den besten Artisten der Welt in einer zweistündigen Reise auf diesem Weg. Dann werden Sie gemeinsam mit diesen Ausnahmekünstlern erleben, dass dieser Weg garantiert das Ziel ist!
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Bremer Karneval 2012
Bremer Karneval 2012 lädt zur Metamorphose:
Rhythmische Verwandlungen in der fünften Jahreszeit!
In der kalten Jahreszeit gibt sich der Bremer gerne feurig. Woran das liegt? Am Bremer Karneval natürlich. Der kommt nämlich nicht mit albernen Jecken und staubigen Büttenreden daher, sondern haucht den Bremerinnen und Bremern alljährlich etwas brasilianische Lebenslust ein und das nun schon zum 27. Mal.
Ein Wochenende lang gehört die Stadt den Sambistas, der Stelzenkunst, dem Maskenspiel und dem Tanz. Berauschend farbenfroh und exotisch, so erobern die Karnevalisten die Hansestadt. Am 10. und 11. Februar 2012 ist es endlich wieder soweit: Bremen feiert Deutschlands größten Samba- und Maskenkarneval.
Und dabei sind die Bremer nicht allein: Um die 30.000 Besucher aus der ganzen Region tanzen und wippen im Takt, wenn zum Höhepunkt der Veranstaltung am Samstagmittag mehr als 100 Sambagruppen aus ganz Deutschland, Dänemark und der Schweiz durch Bremens Straßen ziehen.
Bei diesem Umzug verwandeln rund 1400 in phantastische Kostüme gehüllte Sambistas die Stadt und die Menschen! Und dies ist ganz im Sinne des diesjährigen Themas. Denn das Motto des Bremer Karnevals 2012 greift eines der ganz großen Themen des Lebenskreislaufs auf: "Metamorphose" - also Gestaltenwandel, Umformung, Verwandlung von Menschen, Tieren, Göttern und Pflanzen: denn das Leben an sich ist immerwährende Verwandlung.
So entpuppt sich die Raupe als Schmetterling, Verwestes wird zu Kompost, Pubertierende wandeln sich zu Erwachsenen, der Wolf zieht einen Schafspelz an, die Regierungsmeinung ändert sich wie das Fähnchen im Wind, das Klima wandelt sich gegen unseren Willen ...
Wie immer sind der Phantasie und der Kreativität im Umgang mit dem Thema keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist vor allem eines: Der Karneval heizt den Bremerinnen und Bremern mal wieder tüchtig ein.
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Quadro Nuevo am 03.02.2012 in Bremen
Lieder einer großen Reise
Quadro Nuevo erzählt mit jedem Lied von einem anderen Ort, trägt dessen Schwingungen weiter: wilde Ritte über die rauhe Krim-Halbinsel, alteuropäischer Charme aus London, mediterrane Leichtigkeit, ein Tango aus New York, verrückte Tage in Istanbul, nächtliche Gelage in Transsylvanien, geheime Gärten in Malaysia, ein warmer Regen in Paris.
Nicht immer führte der weite Weg zum Ziel. So kündet die verwegene Tondichtung ”Reise nach Batumi” vor allem von der verpassten Chance, von dem was uns versagt ist. Was bleibt ist ungestillte Sehnsucht.
Vier Koffer voller Melodien. Voller Eindrücke, Erfahrenem, Erlebtem, voller Beglückendem und Freude an der Musizierkunst.
Quadro Nuevo spielt Musik, die vom Vagabundenleben der vier Reisenden berichtet, aufgelesen hier und dort, gestern und heute, getrieben zwischen westlichen und östlichen Winden.
Ausgehend von einem europäisch geprägten Tango bereichern die vier Künstler ihre Tonpoesie mit Arabesken, Balkan-Swing und waghalsigen Improvisationen.
Das Instrumental-Quartett gab seit 1996 über 2500 Konzerte auf allen Kontinenten. Die spielsüchtigen Virtuosen treten in Jazz-Clubs und bei internationalen Festivals auf, spielen als Straßenmusiker auf den Plätzen des Südens, als Tango-Kapelle zum späten Tanze und als Konzert-Ensemble in großen Sälen wie der New Yorker Carnegie Hall.

In den Jahren 2010 und 2011 erhielt Quadro Nuevo jeweils den ECHO Jazz als bester Live Act und wurde so mit dem höchsten Deutschen Musikpreis von der Deutschen Phono-Akademie geehrt.
Mulo Francel Saxophone, Klarinetten
Andreas Hinterseher Akkordeon, Vibrandoneon, Bandoneon
D.D. Lowka Kontrabass, Percussion
Evelyn Huber Harfe, Salterio

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Tingvall Trio auf Tour am 19.01.2012 in Bremen
Martin Tingvall (p) – Omar Rodriguez Calvo (b) – Jürgen Spiegel (dr)
ECHO JAZZ 2010: Ensemble des Jahres, national
Deutsche Jazz-Charts
STERN: “Erfrischend wie ein Sprung in kühles, türkisfarbenes Wasser!!”
Spiegel.de: “Toller Drive” • Süddeutsche Zeitung: “Eindrucksvoll. Das Tingvall Trio tupft den Jazz.”
Da capo: “Genussvoller, lyrischer und harmonischer Piano-Jazz der absoluten Spitzenklasse.”
3sat.de: “Frisch, nordisch klar bis rockig-groovy” • BRIGITTE: “Fließend und abgründig ist das, was Tingvall
macht. Ein würdiger Nachfolger für den großen Esbjörn..”
Mit dem neuen Album VÄGEN (Vö: 29.7.11) auf Tour
Das Tingvall Trio hat sich in den vergangenen zwei Jahren in die europäische Spitze junger Jazz – Ensembles hineingespielt, die ohne Berührungsängste Jazz mit den Mitteln populärer Musik präsentieren und damit ein ganz neues Publikum für den Jazz gewinnen. Sind sie mit dem Debüt „Skagerrak“ 2006 der Hamburger Jazzszene entwachsen und gelang es ihnen mit dem Folgealbum „Norr“ 2007 in Deutschland nach den Sternen zu greifen, so war „Vattensaga“ 2009 der internationale Durchbruch. Nicht nur, dass das Ensemble dafür 2010 den ECHO JAZZ als „Bestes deutsches Jazzensemble“ erhielt, es folgten auch unzählige Auftritte von Madrid bis Moskau, Amsterdam bis Zürich oder sogar Dubai. Bei renommierten Festivals wie in Berlin, Stockholm oder Warschau begeisterten sie ebenso wie auf einer 14tätigen Tournee durch Spanien oder im Frühjahr 2011 in großen Konzerthäusern Südafrikas in Cape Town, Johannesburg und Pretoria. Vielfach in ihrer überschäumenden Energie und Klarheit mit den legendären E.S.T verglichen, ist es vor allem das atemberaubende Ensemblespiel, bei dem Pianist Martin Tingvall, der weiterhin für alle Kompositionen des Trios verantwortlich zeichnet, „mit dem gut geölten Formel 1 – Motor eines Ferrari“ (Finance Week, Südafrika) in Form der nicht aufzuhaltenden Rhythmusgruppe mit dem Bassisten Omar Rodriguez Calvo und Schlagzeuger Jürgen Spiegel immer wieder auf Achterbahnfahrten zwischen Poesie und Party geht. Melodien, die man sich in ihrer Schönheit erst einmal trauen muss, die aber entwaffnend authentisch daherkommen, wechseln mit eruptiven Energieausbrüchen, bei denen Jazz und Rock munter gemischt werden. Unverwechselbar dabei, dass sich TT anders als E.S.T. ausschließlich akustischer Mittel bedienen und somit ihren ganz eigenen Sound erschaffen. Die Musik des Tingvall Trio lässt augenblicklich Bilder entstehen, egal ob Nebel verhangene skandinavische Landschaften, tosende Meeresbrandungen oder menschliche Charakterstudien.
Das neue Album „VÄGEN“ (dt. Der Weg) zeichnet Eindrücke des Trios auf ihrem Weg der letzten Jahre nach. Der Opener „Sevilla“ beispielsweise hatte seine Geburtsstunde auf der ausgedehnten Spanien – Tournee 2010, „Shejk Schröder“ könnte durchaus den Hintergrund für ein Kamelrennen abgeben und der Titelsong „Vägen“, in dem man den Sternenstaub förmlich schweben hört, bietet einfach den Platz für Reflexion und Innehalten über das, was war, ist und kommen könnte. Ebenso stark die Gefühle, die beispielsweise „Den Ensamme Mannen“, (dt. „Den einsamen Mann“ ) bewegen, entstanden übrigens nach der Lektüre eines Hakan Nesser – Romans oder das hymnische „Efter Livet“, mit dem Martin Tingvall einen anderen Weg umschreibt, den ein jeder zu seiner Zeit gehen muss.
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35. Silvesterlauf des LC Hansa Stuhr am 31.12.2011
Die Siegplätze belegten bei den Frauen Katrin Zimmermann von der LG Bremen-Nord (13,5 km), Carolin Schiff von der RRG Bremen (9,5 km) und Mareike Bechtloff von der LG Baunatal (4,5 km). Bei den Herren hießen die Sieger Oliver Sebrantke vom LC Hansa Stuhr (13,5 km), Steffen Wendt, Sportfreunde Bremen (9,5 km) und Mario Lawendel vom LC Hansa Stuhr Tri-Wölfe (4,5 km).

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